Ein Bonner Bildertagebuch

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Hier landen alle die Bilder aus Bonn, die keine Postkarten-Schönwetter-Motive sind. Die gibt es in hinreichend großer Fülle im und außerhelb des Netzes. Interessant finde ich eigentlich eher die Orte und Menschen, die den Alltag einer rheinischen Großstadt ausmachen, die durch eine Laune der Geschichte (genau genommen die Laune eines gewissen Herrn Adenauer us Kölle) einmal Bundeshauptstadt war. Aber das ist eine andere Geschichte ...
Was nicht heißen soll, dass auch mal der Eugen, die Kennedybrücke, das Beethovenhaus, das Wasserwerk, der "neue" Plenarsaal, Moby Dick (ein Ausflugsschiff), die Museumsmeile, und das WCCB (was nicht wirklich was mit einer Toilette zu tun hat, außer in finanzieller Hinsicht) und der dergleichen hier auch einmal präsentiert werden. Mal schauen, welche Motive mir halt so vor die Linse kommen ...
Die Bilder hier sind - wenn nicht anders gekennzeichnet, von mir selbst aufgenommen, und zwar an dem Tag ihrer Veröffentlichung hier in diesem Blog.
Ach ja, falls jemand die hier veröffentlichten Bilder selbst nutzen möchte, bitte kurz vorher Bescheid geben. Private Nutzung ist völlig in Ordnung, kommerzielle User haben sicher Verständnis dafür, diese Bilder nur kostenpflichtig lizensiert verwenden zu dürfen. Nett wäre in jedem Fall eine Quellenangabe.

Blog-Favoriten

 

Auch Bonn hat eine "Route 66"

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 03.11.2015 um 09:17:22

Etwas bequemer kommt man morgens mit den Straßenbahnen in die Stadt, zuweilen sehr nostalgisch, denn einige der alten "B-Wagen" sind noch fast original 70er, innen wie außen. Rumpelnd, quietschend, wackelnd an jedem Stau vorbei von Bad Honnef über den Hauptbahnhof nach Siegburg. Kostenloses Highlight: Das Rheinpanorama. Wer die ganze Strecke durchfährt, hat es zweimal: Über die Südbrücke, die sowohl Autobahn als auch Straßenbahn über den Rhein bringt, und die innerstädtische Kennedybrücke. Auch hier teilen sich Individualverkehr und Öffentlicher Nahverkehr das Bauwerk.

Abzüge in der B-Note gibt es beim Fahrkomfort: Während der normalen Schultage wird es laut, eng, stickig und im Winter brüllend heiß: Die Heizung kann nur Null oder 100%, heißt: Tropenklima oder Eiszeit. Trotzdem das heimliche Highlight der Bonner Verkehrswege, die gute alte "Line 66".

 

 

Bonner Kreise(l)

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 02.11.2015 um 09:26:20

Von sieben bis neun rollt an jedem Werktag die Karawane der pendelnden Berufstätigen von Süden und Norden in die Stadt hinein, kilometerlange Staus sind die Folge. Zumindest die Südroute ist inzwischen etwas stressfreier geworden, seit ein vierspuriger Kreisverkehr die Verkehrströme "vorsortiert" und trotzdem eine zügige Passage garantiert. Die östliche Ausfahrt der Kreisels ermöglicht die Zufahrt oder Abfahrt vom Zubringer zur A565 und den großen Tiefgaragen von Deutscher Welle und Deutscher Post. Aus diesem Grund heißt dieses Verkehrsprojekt auch prosaisch "Trajektknoten", hier wäre ein wenig Sprachwitz der an sonsten ja nicht auf dem Mund gefallenen Bonner Bevölkerung gefragt. Beim "Langen Eugen" hat das ja auch ganz gut geklappt.

 

 

An einem ganzen normalen Tag

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.10.2015 um 17:28:07

Die Tage werden kürzer, die Temeperaturen steigen, der Lärm der Stadt ist der Soundtrack des hektischen Alltags in Büros und Geschäften. Einer von vielen Tagen, deren Bedeutung im Schatten der Geschichte erst verblassen und dann verschwinden wird.

 

 

Im Grünen

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 23.04.2014 um 12:38:12

Auch das ist das an sonsten nicht so schöne Gebiet um den Zentalen Omnibus Bahnhof (ZOB). Die Bäume in der Nähe der Fußgängerunterführung zur Poppelsdorfer Allee sind jetzt im schönsten Frühingsgrün zu bewundern. Mailuft im April. Das hat was.

 

 

Morgens um 10 in Bonn

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 23.04.2014 um 12:24:01

Die Linie 62 rumpelt durch die Unterführung unter den Bahngleisen. Die Gleise machen eine S-Kurve, die ihren Namen verdient. Auf einem Stehplatz hat es schon ein bisschen Achterbahn-Feeling.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 04.04.2014 um 23:55:21

Der Bonner Stadteil Oberkassel. Hier kann die Seele vor Anker gehen. Hier zu wohnen ist meist nicht gerade preiswert. Aber wer es hierher geschafft hat, wird schwerlich wieder weg wollen. Dafür ist es einfach zu schön. Und so friedlich, so beruhigend. Hier ist die Welt noch in Ordnung, auch wenn sie es nicht ist.

 

 

Der Tag an dem der Sand den Himmel verfinsterte

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 04.04.2014 um 23:41:37

Ein Tag im Zwielicht. Eine warmer Südwind bringt frühsommerliche Temperaturen. Leichte Schwüle liegt in der Luft. Der Himmel ist seltsam verschleiert, der Horizont bräunlich verfärbt: Eine gewaltige Wolke aus Wüstensand dämpft das Sonnenlicht und taucht die Landschaft in ein perlmuttfarbenes Zwielicht. Fast wie vor einer Sonnenfinsternis. Wer 1999 dabei war, weiß, was gemeint ist...Vogelgezwitscher. Blütenpollen geben der Wärme ein süßliches Aroma. Am Rheinufer mischt es sich mit dem Geruch von Algen. Der Rhein riecht wie die Nordsee. Der Blick fällt vom Oberkasseler Ufer auf die beiden höchsten Gebäude der Stadt Bonn: den Posttower und den Langen Eugen.

 

 

Rheinhotel Dreesen in Bonn Bad Godesberg

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.03.2014 um 22:32:53

Eine sternklare Nacht Ende März 2014. Das Rheinhotel hellerleuchtete Rheinhotel Dreesen spiegelt sich im glatten Wasser des Rheins. Die Idylle täuscht leicht hinweg über die wechselvolle und bewegte Vergangenheit dieses Ortes, an dem Geschichte geschrieben wurde.

Hier zum Nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinhotel_Dreesen.

 

 

Nächster Halt: Limperich

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.03.2014 um 19:16:16

So sieht der sonnige Samstagnachmittag aus dem Fahrstand der Straßenbahnlinie 62 aus. Nach zwei Tagen Streik letzte Woche hat man sie schon sehr vermisst. Aber das ist schon okay, schließlich haben da Menschen gestreikt, die auch an einem solchen schönen Sonnen-Tag arbeiten, damit andere ihre Freizeit genießen können. Sollte bei allem individuell völlig verständlichen Ärger der Pendler, zu denen ich auch gehöre (eigentlich haben mich die Rückwege haben am meisten genervt), mit bedacht werden.

 

 

Die Stadtbahn als Straßenbahn

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.03.2014 um 19:01:30

Ein Foto einem Zug der Linie 66 widmen, an so einem sonnigen Tag? Ja, unbedingt. Denn diese 66 fährt nur wegen eines Sonderfahrplans durch die beschaulichen Beueler Straßen. Da die südliche Bonner Rheinbrücke saniert wird, werden die Stadtbahnlinien 66 und 68 über Beuel umgeleitet. Die Route führt über die Gleise der Linie Straßenbahnlinie 62. Ab Montag soll die 66 wieder über die erneuerten Gleise über die Südbrücke Richtung Bonn-Zentrum und von dort nach Siegburg rollen. Das ein solches Foto dann noch bei frühsommerlichen Wetter gelingt, ist doppeltes Fotografen-Glück.

 

 

Die Bonner Südstadt sonnt sich in der Märzsonne

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 27.03.2014 um 23:13:14

Einer von sehr vielen warmen sonnigen Tagen im März 2014. Die Bonner Südstadt ist einfach ein wunderbares Viertel, und bei der "Festbeleuchtung" erst recht.

 

 

Eine Oase des guten Geschmacks

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 27.03.2014 um 23:05:59

Mitten im nicht ganz so schönen Zentrum von Bonn gibt es eine Oase, in der man die neoliberale Hektik für kurze Zeit hinter sich lassen kann. Den Anblick gibt es aber nicht für nix. Man kann ihn in der ersten Etage eines Vollwert-Restaurants genießen. Das Essen übrigens auch, wenn man nicht der Vorstellung anängt, dass ein Essen ohne Fleisch kein "richtiges" Essen ist.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 10.03.2014 um 18:31:03

Dieser schöne Magnolienbaum steht in der Austraße in Bonn Bad-Godesberg

 

 

Abendrot. Geheimnisvoller Himmel über der Poppelsdorfer Allee.

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 07.03.2014 um 23:48:41

Abendrot über Bonn. Geheimnisvoll schön. Wir blicken in Richtung Poppelsdorfer Allee.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 07.03.2014 um 17:40:42

Dieses schöne Beet voller Osterglocken befindet sich unterhalb des "Alten Zolls" in Bonn. Im Hintergrund der Gedenkstein für Heinrich Heine.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 07.03.2014 um 17:34:56

Zwischen B9 und "Altem Zoll" blickt man auf der Koblenzer Tor. Warme Frühlingsluft lässt es knospen und blühen.

 

 

Die Kaiserstraße bei Kaiserwetter

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 06.03.2014 um 18:56:43

Die meisten Gebäude der Kaiserstraße wurden in der Kaiserzeit erbaut. Wunderschöne Fassaden. Und hinter der Fassade von Haus 1d ist in langer Tradition eine Konditorei (mit wechselnden Besitzern) ansässig gewesen. An einem Tag wie heute, an dem manche dem Wetter den Namen "Kaiserwetter" geben, erkennt man die Pracht, welche diese Gebäude um die vorletzte Jahrhundertwende auf Besucher und Bewohner dieser zentral gelegenen Straße ausgestrahlt hat. Die Gärten der Häuser der gegenüberliegenden Straßenseite grenzen an die Bahntrasse, aus heutiger Sicht nicht unbedingt ein "pro" für diese Adresse. Vor 100 Jahren war eine solche Wohnlage aber sehr geschätzt. Sie war buchstäblich der (Gleis-)Anschluss an die Moderne.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 16.02.2014 um 21:24:34

Unter dem Flughafen Köln-Bonn liegt ein moderner unterirdischer Bahnhof. Hier hält ein Zubringerzug des DB-Regionalverkehrs sowie ein ICE, der in Berlin startet. Der Bahnhof ist Teil eines 4 Kilomter langen Tunnels. Ein weiterer Tunnel der Zubringerstrecke unterquert weiter nördlich den Kölner Königsforst.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 16.02.2014 um 21:14:44

Wenn auch nicht im Stadtgebiet von Bonn liegend (sondern im Kölner Stadtteil Porz-Wahn am Rande der Wahner Heide), so gehört er irgendwie doch dazu, der Flughafen Konrad Adenauer, internationale Kennung CGN. Einst Regierungsflughafen, mittlerweile ein Drehkreuz für Frachtflieger und Inlandslinien. Einzig der Shuttlebetrieb nach Berlin für die Polit-Pendler erinnert ein wenig an die alten Zeiten. Im Vergleich zu Düsseldorf und Frankfurt läuft dieser Flughafen fast außer Konkurrenz mit, vor allem bei den Passagierzahlen.

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 14.02.2014 um 11:32:53

Die kleine Schwester der Poppelsdorfer Allee. Fast Parallel zur allbekannten Repräsentiermeile Bonn verläuft die Meckenheimer Allee. Auch hier sind wunderschöne Jugenstil-Häuser gebaut worden, die teilweise gut erhalten und saniert, teils einen morbiden Charme ausstrahlen. In den Sommermonaten bilden die zahlreichen Bäume fast ein grünes Dach über der Straße. Im Winter ist dafür der Blick frei auf die schönen Gebäudefassaden.


Größere Kartenansicht

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 13.02.2014 um 23:33:32

Einer der vier Bahnhöfe von Bonn. Diese wenig schmuckvolle Anlage ist der Beueler Bahnhof. Er hat einmal viel bessere Zeiten gesehen. Aber er erfüllt seine Funktion. Es gibt übrigens in Bonn einen Südbahnhof, dort hat aber niemals ein Zug gehalten, und trotzdem haben ihn viele Bonnerinnen und Bonner oft und gerne besucht ...

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 12.02.2014 um 23:39:23

So, und un das Ganze einmal mit der Linie 66. Bereit zur Abfahrt Richtung Siegburg. Vom gleichen Gleis aus kommt man auch mit der Line 62 nach Bonn, nur über d Schäl Sick, auch Beuel genannt mit seinen schönen Ortsteilen Limperich, Küdinghoven und eben Ramersdorf - LiKüRa...

 

Wikipedia-Artikel zum Thema

 

 

Ramersdorf unterirdisch

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 12.02.2014 um 23:02:20

Jaaa. Auch das ist Bonn. Von unten. Unter Ramersdorf. Eine der schaurigschönen U-Bahn-Stationen von Bonn. Aber die einzige, die rechtsrheinisch ist. Hier stranden alle, die nach 21:00 keine gut getaktete 62 oder 66 mehr erwischen konnten. Regensicher, ja. Aber windig und kalt trotzdem.

 

 

Ein Winter in Bonn

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.01.2014 um 21:22:41

Die letzten zwei Jahre war die dominante Farbe in diesen Monaten weiß, gefolgt von grau. In diesem Jahr ist der Winter wieder sehr "rheinisch". Eben ziemlich gemütlich. Der Botanische Garten am Ende der Poppelsdorfer Allee jedenfalls wirkte heute trotz kahlem Geäst ein wenig frühlingshaft. Die Sonne brachte die Temperaturen auf laue 8 Grad. Das hatten wir auch schonmal schlimmer im Januar...

Nachdem dieses Gewässer fast zwei Jahre trocken gelegt werden musste, ist es seit Mitte letzten Jahres wieder in voller Schönheit wieder aufgefüllt. Ob die Wassertemperaturen zur Zeit allerdings außer den hier angesiedelten Schildkröten und Enten allerdings echten Badespaß bereiten...

 

 

Bonn Hauptbahnhof. Hier Bonn Hauptbahnhof

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 19.01.2014 um 21:21:43

... ihre nächsten Reisemöglichkeiten sind...

Ja, so tönt es immer etwas matt aus der Lautsprecheranalage, wenn es mal wieder ein Zug nach Bonn geschafft hat. Kaum zu glauben, dass dies vor 16 Jahren noch der "Hauptstadtbahnhof" war. Schöner geworden ist er seither nicht. Und spektakulär ist an diesem Bahnhof eh nie was gewesen. Zu zweifelhafter Berühmtheit kam der Bahnhof lediglich im Dezember 2012, als ein versteckter Sprengsatz an Gleis 1 gefunden wurde.

Mehr Infos...

 

 

Hochwasser

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 10.01.2011 um 13:44:40

Nachdem die letzten Jahre ohne nennenswerte Hochwasser verlaufen sind, hat sich der Rhein in den letzten Tagen auf Tuchfühlung mit den Uferstraßen begeben. Die Fotos wurden bei einem Pegelstand von 8,22 Metern aufgenommen, das ist sicherlich kein Pappenstil, aber zum Glück weit entfernt von der kritischen 10-Meter Marke.

"

Aktueller Wasserstand am Bonner Pegel.

 

 

Bonner Frühlingsgefühle

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 07.01.2011 um 21:45:03

Viel Schnee hatten wir seit November, und tiefen Frost, mittlerweile hat uns ein dicker Schwall warmer Luft erreicht und uns Temperaturen gebracht, die man vor ein paar Jahren für normaaaalll jehalten hätt. Jetzt ist eher die Frage, ob der heftige warme Regen mit dem Schmelzwasser im Schlepptau ein erstes Hochwasser herbeischwemmt. Die Tristesse hat fast schon was Gemütliches. Die eingemottete weiße Flotte der Tourismus-Schiffe, der verwaiste Biergarten gegenüber dem alten Zoll, die triefnassen Wiesen und Wege, man muss es nur mit der richtigen Einstellung auf sich wirken lasen.

Wäre noch das Innenleben des Hügels zu klären, auf dem sich die alten Zollbefestigung befand. Hier ist es. Liebe Follower auf Facebook, hier ist also des Bilderrätsels Lösung.

Tja, und wer das Graffiti nicht deuten kann: einfach mal den Begriff 'antideutsch' googeln ;-)

 

 

Wintersonnenwende 2010

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 21.12.2010 um 22:40:08

Die Tageszeitungen überschlagen sich mit Bereichten über das "Schneechaos" und hunderten von Fotos mit hohem Weißanteil. Damit der Winter nicht spurlos an diesem Blog vorbeizieht, passend zum astronomischen Winteranfang hier einige Impressionen zwischen zweiter Fährgasse, Lennéstraße und Universitätshauptgebäude, aufgenommen am kürzesten Tag des Jahres.

 

 

Eingewintert

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 14.12.2010 um 14:32:59

Winterzeit

Innerhalb weniger Stunden verwandelte sich die rheinische Ebene in ein Winterwunderland. Sehr zum Leid der vielen Berufspendler, die dem Wintertraum nur begrenzt etwas abgewinnen können. Wenn man aber erst einmal im Stau steht, ist die winterliche Kulisse doch eine schöne Entschädigung.

 

 

Let it snow, let it snow, let it snow ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 29.11.2010 um 22:04:50

So früh wie dieses Jahr hat der Winter schon sehr lange nicht mehr Einzug in Bonn gehalten. Temperaturen knapp unter Null grad sorgen dafür, dass die ergieben Schneefälle auch liegen bleiben.Schneeschieben ist angesagt, lange Staus auf den Straßen stadtauswärts während des Berufsverkehrs heute Nachmittag. Zu Fuß unterwegs, kann man - sofern warm eingepackt - die weiße Pracht schon eher genießen.

So wie hier an der Prinz-Albert-Straße (oben) und der Poppelsdorfer Allee (unten).

 

 

3 - 2 - 1 - Schneeeeee

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 26.11.2010 um 08:39:59

Jetzt ist's passiert. Lange angekündigt, heute morgen dann Realität: Schnee im Rheinland - mittem in den Berufsverkehr hinein drängt sich Flocke um Flocke. Auch wenn es vielleicht nur zwei oder drei Zentimeter sind, hier reicht das oftmals, um auf den Straßen für Staus und Unfälle zu sorgen.

Auch eine Stunde nachdem diese Bilder aufgenommen wurden schneit es immer noch, und die Schneedecke wächst langsam aber stetig ...

 

 

Willkommen in Bonn ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 24.11.2010 um 16:36:00

Der schnellste Weg nach Bonn hinein ist der über die Autobahn. Die A565 hat an der Anschlussstelle Poppelsdorf einen vierspurigen kurzen Zubringer, der am Ortseingang in die Reuterstraße mündet.

Auf dem Weg dorthin unterquert der Zubringer die Hauptstraße in Poppelsdorf, die Meckenheimer Allee, samt eines fünfgeschossigen Gebäudes.

Von der Fußgängerbrücke über den Zubringer hat meinen einen schönen Blick in den Stadtteil Poppelsdorf, einem rechts wohlsituierten Quartier. Wie des Bläck Föös esu schön singe (nach der Vorlage von Willi Ostermann): Et hätt de Schmitzen Billa in Poppelsdorf sing Villa.

http://www.poppelsdorf.de/poppelsdorfer_nachrichten%202007.htm

 

 

Die letzten Tage vor dem Wintereinbruch ?

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 22.11.2010 um 21:37:17

Hier sind wir an einer von Bonns ewigen Baustellen, der seit einem Jahr fast fertig sanierten Kennedybrücke, ein weiterer Aufreger der Kommunalpolitik, neben dem überregional bekannten WCCB (Word Conference Center Bonn, klingt wichtig, gell?). Auch das ist fast fertig, und wird es auch eine Weile bleiben, genau wie die Kennedybrücke. Hier passt ja mal die chinesische Weisheit buchstabengetreu, dass eben der Weg das Ziel ist ...

Kein Luftzug geht, das Grau der Straßen trifft das Grau des Himmels - wobei die Friedrichstraße doch noch einen Hauch Gemütlichkeit ausstrahlt - aus dem es am Nachmittag ein bisschen genieselt hat. Und noch hält sich das Quecksilber bei 7 Grad über Null, noch ...

 

 

Die Freibadsaison ist lang vorbei.

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 20.11.2010 um 21:12:10

Definitiv, hier schwimmt nichts mehr, außer dem Laub — das Bild vom Römerbad im Stadteil Bonn-Castell spricht Bände.

Dabei merkte man heute auch, dass der angekündigte Winter auf der Lauer liegt, 7 Grad fühlen sich schon ganz frisch an. Mal sehen, ob wir nächste Woche hier eine Eisfläche sehen..

 

 

Ein ganzes Rollband an vier Ketten ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 18.11.2010 um 21:52:01

schwebt in den Abendstunden - an einem Schwerlastkran befestigt - gen Bonner Loch, von wo aus es in die Zugangsschächte zur U-Bahn geht.

 

 

Einmal werden wir noch wach ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 18.11.2010 um 20:45:16

...dann ist zwar noch nicht Weihnachtstag, aber der Bönnsche Weihnachtsmarkt. Alle Buden aufgebaut, Beleuchtungsprobe hat geklappt, Glühweinfesser gebunkert und angeschlossen, und morgen geht es dann los. Am Totensonntag ist dann allerdings doch noch einmal Pause. Spätestens ab Montag wird die ganze Innenstadt von einer Duft- und Dunstglocke von Glühweinschwaden und Fritierfett gehüllt sein. So hat eben jede Jahrezeit ihre eigene Duftmarke...

 

 

Ein ganz normaler Novembernachmittag...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 16.11.2010 um 22:14:32

Auf der einen Seite wird abgeräumt, nämlich die Trümmer des alten Gebäudes der Sparkasse am Friedensplatz, auf der anderen wird aufgebaut, nämlich der Weihnachtsmarkt 2010, der schon am Freitag, den 19.11.2010 öffnet, am Totensonntag aber geschlossen bleibt.

Eine Stunde vor Einsetzen der Berufsverkehrs idyllische Verhältnisse auf dem Bonner City-Ring auf der Höhe des Stadthauses.

Deshalb ist es so, wie auf diesem fußläufigen Zeugniss rheinischen Lokalpatriotismus verkündet — wenn man dran glaubt...

 

 

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 11.11.2010 um 21:09:10

Ein Bild, was sich in dieser Jahrezeit leider häufen wird. Ein Unfall auf einer der Hauptausfallstraßen, wie hier die A562 in Richtung Beuel und Königswinter, und es heißt 'rien ne va plus'. Bei einem solch stürmischen Schmuddelwetter kann man sich dann allenfalls daran erfreuen, dass es im Auto trocken und Dank Motorabwärme muckelig warm ist...

Die Eröffnung der Karnelvalssession ist im wesentlichen eine Beueler Angelegenheit. Auf der linken Rheinseite bereitet man indes eine andere fünfte Jahreszeit vor - die Weihnachtszeit.

 

 

17 again ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 05.11.2010 um 23:30:03

für die Temperatur kein Problem heute. Auf der Höhe der Kreuzung von Hausdorffstraße und Reuterstraße sieht man eindeutige die Zeichen und Spuren des Herbstes, allein die Quecksilbersäule wagte sich wieder in frühlingshafte Regionen. Die 20, die in der Gegend um Freibung geknackt wurden, schaffen wir hier trotz Eifelfön allerdings dann doch nicht. Aber fühlt sich schon irgendwie angenehm an, leider wird's damit ab morgen vorbei sein. Na dann, bis nächstes Jahr, lieber Frühling ...

 

 

Wunderschönes Abendrot

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 04.11.2010 um 21:04:02

ein Novemerabend der besonderen Art. Die schwache Herbstsonne versinkt, eingehüllt und dunkle Wolken, hinter den Hügeln im Westen Bonns. Was das Foto nicht wiedergeben kann sind die 18 Grad, die mit einem stürmischen Wind aus Südwest ins Rheinland wehten, selbst in den frühen Abensstuden. Das ist wahrlich nicht novemberlich, und mancher Kreislauf kam da nicht mehr so recht mit. Wir Rheinländer haben von den Franzosen vor geraumer Zeit mal "bleu mourant" (blaßblau, sterbendblau) aufgeschnappt, und daraus das wunderbare Wörtchen blömerant, in manchen rheinischen Mundarten auch blümerant, geformt. Es wurde vermutlich genau für Tage wie heute geschaffen...

An der evangelischen Kirche im Zentrum, neben der Hofgartenwiese

Und hier der angrenzende Kaiserplatz

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Sportpark Nord

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 30.10.2010 um 17:32:54

Im hohen Norden Bonns, im Stadtteil Auerberg, befindet sich die größte städtische Sportanlage, dessen auffälligstes Bauwerk das Stadion ist. Das Stadion wird momentan aus Mitteln des Konjunkturpakets II aufwendig saniert und ausgebaut.

Das Stadion ist die Heimspielstätte des Bonner SC. Der Bonner SC spielte in der Saison 2009/2010viertklassig (Fußball-Regionalliga). Jetzt ist der Club allerdings pleite und seine Mannschaft darf wegen der Insolvenz erst einmal ein Jahr lang nicht auflaufen.

Im Vorfeld der WM-Vorbereitungen hatte die Nationalelf der Herren im November 2009 im Sportpark Nord ihr Trainingslager bezogen. Das Testspiel gegen Chile, für das hier trainiert wurde, fand wegen des tragischen Freitods des Nationalkeepers Robert Enke nicht statt.

Der Sportpark Nord ist derzeit Olympia-Stützpunkt der Fechterinnen und Fechter, und auch ist im Gespräch, der Nationalelf der Frauen den Sportpark als Trainingslager für die WM 2011 anzubieten.















Internet-Quellen:

 

 

Feuerschein aus dem Kölner Süden reicht bis nach Bonn

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 23.10.2010 um 22:41:41

Aufgenommen auf einem Feld bei Köln-Berzdorf

Aufgenommen vor dem Werktor des Chemieparks Köln-Godorf, aus Berzdorf kommend

Soviel ist klar, weder Berzdorf noch Godorf sind Stadtteile von Bonn und werden es wohl auch bis auf weiteres nicht werden. Sie liegen im Süden von Köln (in der Nähe der Niederlassung eines größeren Einrichtungshauses aus Schweden). Was haben diese Fotos dann mit Bonn zu tun? Nun, die mindestens 10 Meter hohen Flammensäulen sind nachts bis in den Bonner Norden (stellvertretend hier ein Foto vom frühen Abend aus Bonn-Auerberg) als diffuser Feuerschein am Horizont erkennbar. Eigentlich kommt dieses Abfackeln nur höchst selten vor, wenn überschüssige Gase, die in der chemischen Produktion anfallen, 'entsorgt' werden müssen. Über die CO2-Bilanz dieses Schauspiels soll jetzt mal nicht nachgedacht werden ...

 

 

kühles Sonnenbad und Sparkassenabriss

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 21.10.2010 um 16:02:45

Schaurig kalt ist es geworden, nachts noch knapp über Null, tagsüber mit der Sonne knapp 10. Die hart gesottenen Bonnerinnen und Bonner nehmen bei solcher Witterung gerne noch einen Sonnenbad in der Außengastronomie und nehmen jeden Sonnenstrahl mit. Wenn es sein muss, auch im Dezember oder Januar ...




Auch der Wochenmarkt ist witterungsresistent, ebenso wie seine zahlreichen Besucher.












Einem seit den 70iger Jahren vertrauten Gebäude am Friedensplatz wird gerade mächtig zugesetzt. Von Abrissbaggern, die mächtig an Roland Emmerichs Verfilmung vom "Krieg der Welten" erinnern. Diese Maschinen werden aber nicht von Aliens gesteuert, sondern gehören einer sehr irdischen Bauunternehmung.








Viele Bonnerinnen und Bonner würden es wahrscheinlich lieber sehen, wenn die Abrissbagger dem Gebäude im Hintergrund den Garaus machen würden. Das Bonner Stadthaus ist wahrlich kein architektonisches Schmuckstück, und ein Gebäude mit einder der schlechtesten Klimabilanz (frei übersetzt: das Hochhaus heizt den Himmel) zudem. — Und dass, wo doch das Weltklimakommissariat der UNO hier in Bonn seine Zelte aufgeschlagen hat.

Immerhin weist dieser Büroturm Neuankömmlingen den Weg in die Bonner Altstadt, wo ja bekanntermaßen das begrenzt nennenswerte Nachtleben stattfinden soll. Aber nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn in den 70igern die Pläne realisiert worden wären, fünf (!) dieser Bauten an Stelle der Bonner Altstadt zu setzen — nicht nur wegen des Nachtlebens ...

 

 

"Empty Street View" mit Büdchen

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 18.10.2010 um 19:39:31

Grau in grau, so präsentiert sich heute auch die schöne Südstadt, selbst die von glanzvollen Zeiten erzählenden Fassaden der Jugendstil-Häuser verblassen in dieser Unfarbe. Geradezu heimelich wirkt da eines der wenigen in Bonn verbliebenen 'Büdchen'. Im Gegensatz zu Köln ist die 'Büdchenkultur' in Bonn etwas karg ... Wirklich schade, denn gerade diese Läden, die immer das haben, was man auf die Schnelle noch besorgen muss (und wenn nicht, eben etwas anderes, zum Beispiel einen 'Verzell' an der Kasse) haben etwas wahrhaft - um mal vorischtig das Wort in den Mund zu nehmen - Integratives.

 

 

Suburbia

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 15.10.2010 um 22:25:16

Hier sind wir im Norden von Bonn - eine Satellitenstadt im Stil der 70iger Jahre, die an den Orsteil Alt-Tannenbusch gebaut wurde. Von der Infrastruktur her sehr funktionell angelegt (Stadtbahnlinie nach Bonn, große Einkaufspassage, Bankfilialen, Bäckereien, Supermärkte nah bei einander) aber trotzdem ein Stadtteil, in dem viele Menschen abseits der Sonnenseite des modernen Lebens müssen.

 

 

Bonn 21 - einfach überirdisch unterirdisch

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 15.10.2010 um 18:44:24

Unsere Variante von Stuttgart 21: Unser Bahnhof befindet sich zwar noch über der Erde, aber dafür ist er quasi doch schon untergraben: Der ampelfreie Zugang ist seit Jahrzehnten tiefergelegt - in Form des nicht ganz unumstrittenen 'Bonner Lochs', welches durch eine komplette Überbauung ("Südüberbauung") ersetzt werden soll.

Das Projekt wird genauso kontrovers diskutiert wie die sogenannte Hardtbergbahn. Die Realisierung beider Projekte steht aber in den vielzitierten Sternen.

Immerhin mündet das Bonner Loch tatsächlich in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof - allerdings gehört der nicht zum Streckennetz der DB, sondern zur Stadtbahn, die in Bonn ein paar Stationen unter der Erde verläuft, um sich wirklich U-Bahn nennen zu dürfen, sind die an einer Hand abzählbaren Stationen aber doch etwas zu wenig.

 

 

Von Bahnübergängen und Unterführungen

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 14.10.2010 um 20:26:35

Eine Besonderheit - eine von vielen - ist die Bahntrasse, die Bonn eigentlich noch mehr teilt als der Rhein. Es handelt sich um die Nord-Süd-Achse schlechthin, hier roltl alles durch: Nahverkehr, Intercitys und jede Menge Güterzüge. Entsprechend innig ist das Verhältnis der Bonner Bevölkerung zu Bahnübergängen. Zwar gibt es einige wenige Stellen, wo Straße und Schiene sich durch Brücken oder Unterführungen aus dem Wege gehen, aber meist ist es doch der gute alte Bahnübergang mit seinen rotweißen Schranken. Wie gesagt, es ist eine vielbefahrene Strecke, so dass der Normalzustand die geschlossenen Schranken sind. Ein Anblick wie dieser versetzt den Bonner also in regelrechte Verzückung. Seit Jahrzehnten gilt ja auch die Feststellung, dass Bonner Studentinnen und Studenten grundsätzlich ein Semester länger studieren, weil sie diese Zeit vor geschlossenen Schranken verbacht haben.

Ein wahres Kleinod ist dieser Ort unter den Bahnschienen zwischen Poppelsdorfer Alle und Kaiserplatz - auf etwa 10 Metern findet sich hier eine komplette überdachte Einkaufspassage mit Bäckerei, Schlüsseldienst, Souvenirladen, Blumenstand, fehlt eigentlich nur noch eine Stehkneipe oder wenigstens ein Stehcafé - wer die rheinische Geschäftstüchtigkeit kennt, wird sich am Ende nicht wundern, wenn auch das noch in der vermutlich kürzestens Einkaufspassage der Welt unterkommt.

 

 

Ganz schön kalt ...

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 12.10.2010 um 22:31:40

Jetzt ist's vorbei mit abends draußen sitzen. Selbst die nicht gerade klimaschonenden Heizstrahler holen keinen hinter dem Ofen hervor. So bleibt die Außengastronomie wohl bis auf weiteres wie hier auf dem Bonner Münsterplatz ein tristes Unterfangen - mit Ausnahme des Dezembers, diese Außengastronomie heißt dann Weihnachtsmarkt und wird bei jeder Temperatur angelaufen ...

 

 

Bonn ist grün und hat einen Hafen

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 11.10.2010 um 21:55:05

Dass Bonn nicht nur politisch ganz schön grün ist, zeigt das schöne Bild mit Blick auf das Messdorfer Feld in Bonn-Duisdorf, aufgenommen vom Maarweg aus.

Auch nicht so bekannt sein dürfte der Bonner Hafen. Sicherlich nicht so beeindruckend groß für der Duisburger und auch gegen Köln ist er sicherlich eher blass, aber - nicht unumstritten - schreitet der Ausbau der Hafenanlagen stetig voran.

 

 

Die rote Säule von Bonn

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 10.10.2010 um 22:22:56

Im hellen Herbstsonnenschein glänzt ein Kuriosum am Verteilerkreis im Bonner Norden. Eine 50 Meter hohe Säule. Einfach so ragt sie in den Himmel. Hat sie eine Funktion? Was signalisiert sie in ihrer Signalfarbe? Offiziell jedenfalls hat sie ein Gegenstück - nämlich am anderen Ende der A555, tief im in Kölner Süden. Offiziell sollen diese roten Stäbe die Verbundenheit der Städte verkünden...

Hmmmm - vielleicht zeigt sie aber auch jedem Neuankömmling bildlich die Höhe der Verschuldung der Stadt Bonn. Oder sie weist Investoren mit klangvollen Namen, die im Helikopter anreisen, den Weg zum WCCB ...

 

 

Ein Tag geht zu Ende ..

Beitrag veröffentlicht von Frank Scheerer am 09.10.2010 um 23:36:18

Samstagabend, das Ende einer Arbeitswoche. Schichtwechsel - für die einen geht es mit den letzten Einkäufen nach Hause, für die anderen beginnt zu dieser Stunde langsam das Nachtleben ...